{"id":241,"date":"2013-12-14T20:04:47","date_gmt":"2013-12-14T18:04:47","guid":{"rendered":"http:\/\/4blutgruppen.metapublic.com\/?page_id=241"},"modified":"2014-02-20T15:07:54","modified_gmt":"2014-02-20T13:07:54","slug":"intestinale-alkalische-phosphatase","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.4blutgruppen.de\/?page_id=241","title":{"rendered":"Intestinale Alkalische Phosphatase"},"content":{"rendered":"<p><strong>Keine einzige Ern\u00e4hrungs-Theorie kann sich mit allen Aspekten unserer Individualit\u00e4t befassen, und nur ein Narr w\u00fcrde behaupten, dass Soja, rotes Fleisch, Getreide, Kokos\u00f6l oder irgendetwas anderes, allgemein gut oder schlecht f\u00fcr jeden ist.<\/strong><\/p>\n<p>So erscheinen zum Beispiel Menschen die Blutgruppe O sind, einen betr\u00e4chtlichen Nutzen aus einer Ern\u00e4hrung mit Hormon-und Antibiotika-freiem Fleisch und Gefl\u00fcgel zu ziehen. Daf\u00fcr gibt es einen sehr grundlegenden physiologischen Grund: Menschen mit Blutgruppe O haben die fast dreifache Menge eines Enzyms im Darm das &#8222;intestinale alkalische Phosphatase&#8220; (IAP) genannt wird. [1. Dieses Enzym hat zwei sehr wichtige Funktionen im K\u00f6rper. Erstens spaltet IAP das Cholesterin aus der Nahrung in kleinere Fragmente, die dann weiter verarbeitet werden k\u00f6nnen. Zweitens erh\u00f6ht IAP die Aufnahme von Kalzium aus der Nahrung. Nun k\u00f6nnte man meinen, dies ist der neuste Stand, brandaktuelle Neuigkeiten seit dem enormen Interesse in diesen nutrigenomischen Zeiten. Jedoch wurden die ersten Beobachtungen vor \u00fcber vier Jahrzehnten gemacht. [2]<\/p>\n<p>Zus\u00e4tzlich zu diesen beiden wichtigen Funktionen, hat IAP einen wichtigen Einfluss auf die F\u00e4higkeit der Heilung des Verdauungstraktes. So sehen wir bei den meisten unserer Typ O Patienten (44% der Bev\u00f6lkerung) eine deutliche Verbesserung ihrer IBS, Colitis und Morbus Crohn, wenn sie ihre Proteinaufnahme erh\u00f6hen und ihre Kohlenhydrate reduzieren. [3]<\/p>\n<p>Blutgruppe B hat ebenso eine beachtliche Menge an IAP, aber Typ A hat sehr wenig davon. Das erkl\u00e4rt vermutlich, warum die meisten Studien, die sich mit der Verbindung zwischen Herzkrankheiten und Blutgruppe besch\u00e4ftigt haben, eine signifikant h\u00f6here Quote von Problemen bei Menschen mit Blutgruppe A zeigen. Diese Menschen sollten wirklich einer mediterranen Ern\u00e4hrung folgen.<\/p>\n<p>Nachtr\u00e4gliche Studien zeigten, dass Typ A nicht nur fast keine alkalische Phosphatase in ihrem Darm absondern, sondern dass auch das wenige, das sie absondern durch die Anwesenheit der eigenen A-Antigene inaktiviert wird. [4]<\/p>\n<p>So haben wir hier eine der st\u00e4rksten Anzeichen f\u00fcr den langfristigen Nutzen einer fettarmen Ern\u00e4hrung bei Typ A, sowohl im Hinblick auf die Anf\u00e4lligkeit f\u00fcr Herz-Kreislauferkrankungen, und (obwohl hier nicht erw\u00e4hnt) ihre zus\u00e4tzliche Anf\u00e4lligkeit f\u00fcr Krebs. Dem Typ A Ern\u00e4hrungsplan zu folgen mit seiner Betonung auf gesunde Fette, wenig tierisches Eiwei\u00df und die Vermeidung von Lebensmitteln mit hohem Phenylalanin, ist die beste Methode, um die Effizienz der Verdauung bei Blutgruppe A zu maximieren, ihr Niveau der intestinalen Dysfunktion zu minimieren und ihre Anf\u00e4lligkeit f\u00fcr Herz-Kreislauf-Erkrankung positiv zu beeinflussen.<\/p>\n<p>Peter D\u00b4Adamo<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Keine einzige Ern\u00e4hrungs-Theorie kann sich mit allen Aspekten unserer Individualit\u00e4t befassen, und nur ein Narr w\u00fcrde behaupten, dass Soja, rotes Fleisch, Getreide, Kokos\u00f6l oder irgendetwas anderes, allgemein gut oder schlecht f\u00fcr jeden ist. 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