{"id":209,"date":"2013-12-14T01:15:48","date_gmt":"2013-12-13T23:15:48","guid":{"rendered":"http:\/\/4blutgruppen.metapublic.com\/?page_id=209"},"modified":"2014-02-19T11:00:59","modified_gmt":"2014-02-19T09:00:59","slug":"guenther-h-heepen-hp","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.4blutgruppen.de\/?page_id=209","title":{"rendered":"G\u00fcnther H. Heepen, HP: Das Blutgruppen-Konzept"},"content":{"rendered":"<p>Heilpraktiker und Psychotherapeut (HpG)<\/p>\n<p>Naturheilpraxis in Bamberg, tel. 0951-968 2048, <a href=\"https:\/\/www.guenther-heepen.com\" target=\"_blank\">www.guenther-heepen.com<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h2><span style=\"color: #0000ff;\">Das Blutgruppen-Konzept: Individuelle Ern\u00e4hrung &#8211; individuelle Stoffwechsel-Therapie<\/span><\/h2>\n<p>Das Blutgruppen-Konzept des amerikanischen Naturheilarztes Dr. Peter D\u2018Adamo, 1996 erstmals in dem Buch \u201e4 Blutgruppen \u2013 Vier Strategien f\u00fcr ein gesundes Leben\u201c der \u00d6ffentlichkeit vorgestellt, bezieht die genetischen Voraussetzungen des Menschen, erkennbar an seiner Blutgruppe, in eine umfassende Stoffwechseldiagnostik und -therapie mit ein. Dabei gilt die Blutgruppe als Marker f\u00fcr Disposition, Konstitution und Stoffwechselgeschehen. Selbst psychische Merkmale und Charaktereigenschaften hat Dr. D\u2019Adamo aufgrund der Auswertung von Tausenden von Daten aufgelistet. Dazu gibt es allerdings auch in anderen L\u00e4ndern, zum Beispiel in Japan, Erhebungen mit vielen Parallelen. Selbst Prof. H.-J. Eysenck (1916-1997, deutsch-britischer Psychologe und Pers\u00f6nlichkeitsforscher) befasste sich mit Pers\u00f6nlichkeitsmerkmalen und Blutgruppen.<\/p>\n<p>D\u2019Adamos neueres Buch \u201e4 Blutgruppen \u2013 Richtig leben\u201c belegt die empirisch gewonnenen Erkenntnisse durch eigene und weltweit von Universit\u00e4ten und Instituten durchgef\u00fchrte Studien, auf die er sich bezieht. Sie best\u00e4tigen, dass eine genotypische Lebens- und Ern\u00e4hrungsweise die Besserung von unterschiedlichen Beschwerden erm\u00f6glicht und in der Folge regulierend auf Gewicht und Wohlbefinden einwirkt und vor Krankheiten sch\u00fctzt. Und das prim\u00e4r \u00fcber die Ern\u00e4hrung! Das bedeutet, die Blutgruppennahrung ist eine echte Stoffwechseltherapie. Doch nicht nur das, sie ist zugleich eine Ganzheitstherapie \u2013 je nach Blutgruppe gibt es Empfehlungen f\u00fcr passende Sportarten, Stressabbautechniken und besonders gut wirkende Naturheilmittel (Phytotherapie) und Nahrungserg\u00e4nzungen. D\u2019Adamos Ern\u00e4hrungskonzept l\u00e4sst sich meines Erachtens hervorragend mit der kausalen Regenaplex-Therapie nach C. G. Stahlkopf kombinieren.<\/p>\n<p>In den vergangenen 15 Jahren wurden seine B\u00fccher \u00fcber Blutgruppennahrung h\u00e4ufig kritisiert, vor allem von Ern\u00e4hrungswissenschaftlern, sie bezeichneten den Blutgruppenansatz und die \u201eb\u00f6sen\u201c Lektine (Proteine) als wissenschaftlich nicht haltbar und verweigerten D\u2019Adamo die fachliche Anerkennung. Auff\u00e4llig aber ist, dass in einigen neueren Stoffwechsel- und Ern\u00e4hrungsb\u00fcchern Parallelen zur Typeneinteilung der Blutgruppen (J\u00e4ger, Nomade, Landwirt) zu finden ist. Ans Herz legen m\u00f6chte ich Ihnen D\u2019Adamos oben erw\u00e4hntes neueres Buch (inzwischen ist auch ein umfangreiches und empfehlenswertes Lexikon erschienen). Es ist spannend geschrieben und wird durch viele Fallberichte von Patienten und Lesern lebendig und praxisnah.<\/p>\n<h4><span style=\"color: #0000ff;\">Warum reagieren die einzelnen Blutgruppen-Typen unterschiedlich?<\/span><\/h4>\n<p>Weshalb nun reagieren die verschiedenen Blutgruppen-Typen unterschiedlich auf Einfl\u00fcsse von Nahrung und Umwelt und warum zeichnen sie sich durch verschiedene Krankheitsdispositionen aus? Betrachten wir den Verdauungsstoffwechsel, so sind es die mit der jeweiligen Blutgruppe in Wechselbeziehung stehenden Lektine (in der Nahrung vorkommende Eiwei\u00dfverbindungen). Je nach Blutgruppe wirken sie sich anders auf den K\u00f6rper aus (= blutgruppenspezifische Eigenschaften) \u2013 sie k\u00f6nnen Verdauungstrakt, Immunsystem und Stoffwechsel belasten. Wie D\u2019Adamo schreibt, heften sich die Lektine aufgrund ihrer blutgruppenspezifischen Eigenschaft an das Glykokonjugat-Antigen der bevorzugten Blutgruppe (z. B. Blutgruppe 0) \u2013 die anderen Blutgruppen-Antigene werden davon nicht betroffen. Da die Schleimhautzellen besonders viele M\u00f6glichkeiten f\u00fcr eine Lektinbindung besitzen, \u00fcben die Lektine dort den gr\u00f6\u00dften Einfluss aus.<\/p>\n<p>Sie schr\u00e4nken aber viele weitere Funktionen im Organismus ein. So k\u00f6nnen sie beispielsweise die Freisetzung von Verdauungsenzymen hemmen, das darmassoziierte Immunsystem st\u00f6ren oder die Proteinaufspaltung behindern. D\u2019Adamo geht aufgrund seiner Erfahrung soweit, zu behaupten, dass Lektine die Bildung von Autoantik\u00f6rpern bei entz\u00fcndlichen Erkrankungen provozieren und mit an der Entstehung von beispielsweise rheumatoider Arthritis, Fibromyalgie, Nephropathien sowie anderen Erkrankungen beteiligt, wenn nicht der Ausl\u00f6ser sind.<\/p>\n<p>Menschen, die an den erw\u00e4hnten Erkrankungen leiden, hilft oft eine Weizenkarenz. D\u2019Adamo hat beobachtet, dass der Aminozucker Glucosamin (in vielen Gelenkpr\u00e4paraten enthalten), das Weizenlektin bindet \u2013 die positive Wirkung von Gelenkpr\u00e4paraten k\u00f6nnte also durchaus darauf zur\u00fcckzuf\u00fchren sein. Lektine kommen in den Nahrungsmitteln unterschiedlich h\u00e4ufig vor und verursachen ebenso unterschiedliche Probleme. Das Tomaten-Lektin beispielsweise reduziert die Mucin-Konzentration im Darm (andere Lektine blockieren die Absonderung von Cholecystokinin und schr\u00e4nken die Aufspaltung von Fetten, Kohlehydraten und Proteinen ein) und kann zu Nahrungsmittelintoleranzen f\u00fchren. Au\u00dferdem kann es nach D\u2019Adamo aufgrund seines speziellen Lektins das \u201eBlut verklumpen\u201c, da es zur Gruppe der Panh\u00e4magglutinine z\u00e4hlt.<\/p>\n<p>Bei einem gesunden Menschen sind die biochemischen Reaktionen auf Blutgruppen-Antigene nicht immer gravierend. Manche Menschen nehmen sie nicht einmal wahr, vielleicht ern\u00e4hren sie sich auch intuitiv typgerecht (wie ich es schon in der Praxis beobachten konnte). Bei Kranken sind die blutgruppenbedingten Einfl\u00fcsse in jedem Fall eine zus\u00e4tzliche Belastung, die ein Heilhindernis darstellen k\u00f6nnen \u2013 gleichg\u00fcltig welche Therapie zum Einsatz kommt. Die Reaktion der verschiedenen Individuen ist vergleichbar mit der von Hahnemann beschriebenen Psora wie D\u2019Adamo es so treffend formuliert. Stress, belastende Nahrung oder Umwelteinfl\u00fcsse k\u00f6nnen bereits latent vorhandene Dispositionen aufbl\u00fchen lassen und erst Krankheiten zum Ausbrechen bringen.<\/p>\n<p>Neben den Reaktionen, die blutgruppenbedingt im Verdauungstrakt ablaufen, ist die Bildung neurochemischer Substanzen interessant. Dadurch lassen sich sogar Einwirkungen auf Psyche und Geist erkl\u00e4ren \u2013 ebenso auf das Endokrinium.<\/p>\n<p>Ein uraltes und entwicklungsgeschichtlich determiniertes System<\/p>\n<p>Die Blutgruppen-Typen werden nach D\u2019Adamo der historischen Entwicklung der Menschheitsgeschichte zugeordnet und von ihm als J\u00e4ger, Landwirt und Nomade bezeichnet. Da die Blutgruppe AB viele Parallelen zu den Blutgruppen A und B (vorwiegend aber A) aufweist, genie\u00dfen ihre Tr\u00e4ger einen Sonderstatus, den D\u2019Adamo als \u201eDer R\u00e4tselhafte\u201c beschreibt. Kurz und pr\u00e4gnant, quasi als Erstinformation, sind die Eigenschaften in dem Flyer \u201eDie Blutgruppenern\u00e4hrung nach Dr. Peter D\u2019Adamo\u201c beschrieben (siehe Literaturangaben und Adressen).<\/p>\n<p>Praktisch sieht die Auflistung der relevanten Aspekte so aus:<\/p>\n<ul>\n<li>St\u00e4rken<\/li>\n<li>Schw\u00e4chen<\/li>\n<li>Krankheitsrisiken<\/li>\n<li>Ern\u00e4hrungsprofil<\/li>\n<li>Hinweise f\u00fcr die Gewichtsreduktion<\/li>\n<li>Nahrungserg\u00e4nzungen<\/li>\n<li>k\u00f6rperliche Bet\u00e4tigung.<\/li>\n<\/ul>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Blutgruppe 0 \u2013 der J\u00e4ger<\/strong><\/p>\n<p>Betrachten wir exemplarisch die Blutgruppe 0, sie ist weltweit die am h\u00e4ufigsten vorkommende Blutgruppe. Das ist ihr Kurzsteckbrief:<\/p>\n<p>St\u00e4rken:<\/p>\n<ul>\n<li>Robuster Verdauungstrakt<\/li>\n<li>Starkes Immunsystem<\/li>\n<li>Der Organismus ist f\u00fcr einen wirksamen Stoffwechsel bestimmt<\/li>\n<\/ul>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Schw\u00e4chen:<\/p>\n<ul>\n<li>\u00dcberempfindlich gegen neue Ern\u00e4hrungs- und Umweltbedingungen<\/li>\n<li>Tendenz zu einem \u201e\u00fcber-aktivem\u201c Immunsystem<\/li>\n<\/ul>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Krankheitsrisiken:<\/p>\n<ul>\n<li>Blutgerinnungsst\u00f6rungen<\/li>\n<li>Entz\u00fcndungen, z.B. Arthritis<\/li>\n<li>Eingeschr\u00e4nkte oder reduzierte Thyroxinproduktion<\/li>\n<li>Geschw\u00fcre<\/li>\n<li>Allergien<\/li>\n<\/ul>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Ern\u00e4hrungsprofil:<\/p>\n<ul>\n<li>Eiwei\u00dfreiche Nahrung (Fleisch, Fisch)<\/li>\n<li>Getreideverzehr: eingeschr\u00e4nkt<\/li>\n<li>Obst<\/li>\n<li>Gem\u00fcse<\/li>\n<li>Bohnen und H\u00fclsenfr\u00fcchte<\/li>\n<\/ul>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Wichtig f\u00fcr die Gewichtsreduktion:<\/p>\n<ul>\n<li>Zu meiden sind: Weizen, Mais, Kidneybohnen, Linsen, Kohl, Milchprodukte.<\/li>\n<li>Hilfreich sind: Seetang, Meeresfr\u00fcchte, rotes Fleisch, Leber, Gr\u00fcnkohl, Spinat, Broccoli, Oliven\u00f6l<\/li>\n<\/ul>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>N\u00e4hrstofferg\u00e4nzungen, empfehlenswerte:<\/p>\n<ul>\n<li>Vitamin B, Vitamin K, Kalzium, Jod, S\u00fc\u00dfholz, Seetang<\/li>\n<\/ul>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>K\u00f6rperliche Bet\u00e4tigung:<\/p>\n<ul>\n<li>Sehr gut ist eine intensive k\u00f6rperliche Bet\u00e4tigung wie Aerobic, Laufen und Kampfsportarten.<\/li>\n<\/ul>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Was die anderen Blutgruppen betrifft, so m\u00f6chte ich mich im Rahmen dieses Artikels auf die Schw\u00e4chen und Krankheitsrisiken beschr\u00e4nken, eine komplette Auflistung w\u00fcrde den Rahmen dieser Arbeit sprengen und kann in der empfohlenen Literatur nachgelesen werden.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Blutgruppe A \u2013 der Landwirt<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li>Schw\u00e4chen: Schlechte Verdauung; reduzierter, tr\u00e4ger Stoffwechsel bei Fleisch-Proteinen; anf\u00e4lliges Immunsystem (Disposition f\u00fcr das Eindringen von Mikroorganismen).<\/li>\n<li>Krankheitsrisiken: Herzkrankheiten, Diabetes Typ I und II; Leber- und Gallenblasenst\u00f6rungen.<\/li>\n<\/ul>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Blutgruppe B \u2013 der Nomade<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li>Schw\u00e4chen: Keine nat\u00fcrlichen Schw\u00e4chen, aber die generelle Unausgewogenheit kann einen Zusammenbruch des Immunsystems provozieren und die Entstehung von Virusinfektionen beg\u00fcnstigen.<\/li>\n<li>Krankheitsrisiken: Diabetes Typ I; chronisches M\u00fcdigkeitssyndrom; Autoimmunerkrankungen wie Amyotrophe Lateralsklerose (ALS) und Multiple Sklerose (MS).<\/li>\n<\/ul>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Blutgruppe AB \u2013 der R\u00e4tselhafte<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li>Schw\u00e4chen: Empfindlicher Verdauungstrakt; anf\u00e4llig f\u00fcr das Eindringen von Mikroorganismen.<\/li>\n<li>Krankheitsrisiken: Herzkrankheiten, Krebs.<\/li>\n<\/ul>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3><strong><span style=\"color: #0000ff;\">Blutgruppen-Ern\u00e4hrung und Beispiele aus der Praxis<\/span><\/strong><\/h3>\n<p>Ich m\u00f6chte Ihnen zwei Patientenberichte aus meiner Praxis nicht vorenthalten, aus denen Sie die Wirkung der Nahrungsumstellung erkennen. Die erste Patientin, Klara K., eine 56-j\u00e4hrige Frau mit Blutgruppe B, kam wegen ihrer Gewichtsprobleme, einer st\u00e4ndigen und \u201ebleiernen\u201c M\u00fcdigkeit, klimakterischen Beschwerden (Hitzewallungen, Kongestionen, Schwei\u00dfattacken, Schlafst\u00f6rungen, hohem Blutdruck und Stimmungsschwankungen) sowie ihrer Rosazea in die Praxis. Sie wollte ausschlie\u00dflich mit Sch\u00fc\u00dfler-Salzen behandelt werden und fragte nach einem Konzept f\u00fcr ihre Ern\u00e4hrung.<\/p>\n<p>Nach antlitzdiagnostischen Kriterien sowie aufgrund ihrer Beschwerden verordnete ich ihr die Salze Nr. 3 Ferrum phosphoricum D12, Nr. 10 Natrium sulfuricum D6 und Nr. 11 Silicea D12. Ich erkl\u00e4rte ihr das Blutgruppenkonzept und sie fand die Aussagen von Dr. D\u2019Adamo logisch und nachvollziehbar und versprach spontan, die Nahrungshinweise f\u00fcr drei Monate konsequent umzusetzen. Sie f\u00fcgte hinzu: \u201eWenn es mir hilft, behalte ich das lebenslang bei\u201c. Nach acht Wochen erz\u00e4hlte sie, dass sie ohne zu hungern sechs Kilo abgenommen hat (sie w\u00fcnscht sich noch weitere vier Kilo Gewichtsreduktion und w\u00e4re dann bei ihrem Idealgewicht). Das Gewicht, so die Patientin, sei f\u00fcr sie nicht das Wichtigste gewesen, sondern dass ihre entz\u00fcndliche Gesichtshaut sich bessert und sie sich wieder rundum wohler und leistungsf\u00e4higer f\u00fchlt.<\/p>\n<p>In den acht Wochen seit Nahrungsumstellung besserten sich bei ihr die folgenden Beschwerden: Die Rosazea ist kaum noch sichtbar. Der Blutdruck (anfangs 162\/94 mmHg) hat sich auf einen Wert von etwa 140\/76 mmHg eingependelt. Die klimakterischen Beschwerden sind um zwei Drittel weniger geworden. Ihr Fazit: \u201eSo gut habe ich mich lange nicht gef\u00fchlt\u201c. Obwohl die drei Monate, die sie sich als Ziel setzte, noch nicht abgelaufen waren, teilte sie mir mit, dass sie dieses Nahrungskonzept weiterhin gewissenhaft befolgen will.<\/p>\n<p>Beim zweiten Patienten handelt es sich um Fred D. (Blutgruppe 0) \u2013 ein in leitender Position t\u00e4tiger Bankkaufmann, der unter Stresssymptomen wie pectangin\u00f6sen Beschwerden, Schlafst\u00f6rungen und Unruhe leidet. Au\u00dferdem beklagte er eine Arthritis\/Arthrose des rechten Fu\u00dfzehengrundgelenks mit permanenten Schmerzen. Vom Morgen bis zum Mittag, berichtete wer weiter, leide er unter heftiger Rachenschleimbildung, was ihn sehr st\u00f6re. Au\u00dferdem w\u00fcrde er sich w\u00fcnschen, ein paar Kilo abzunehmen, um sich wohler zu f\u00fchlen (79 kg bei 165 cm Gr\u00f6\u00dfe). F\u00fcr ihn sei es schwierig, tags\u00fcber Medikamente einzunehmen. Deshalb w\u00fcrde er es begr\u00fc\u00dfen, m\u00f6glichst wenig einnehmen zu m\u00fcssen oder \u00fcber die Ern\u00e4hrung die Probleme in den Griff zu bekommen. Mit dem Essen habe er keine Probleme, das k\u00f6nne er diszipliniert umsetzen.<\/p>\n<p>Ich er\u00f6rterte ihm das Blutgruppenkonzept und besprach mit ihm das weitere Vorgehen. Am wichtigsten sei es, die Nahrungsmittel wegzulassen, die den K\u00f6rper belasten (bei Blutgruppe O: Weizen, Mais, Kidneybohnen, Linsen, Milchprodukte u.a.). Gegen die Stressanf\u00e4lligkeit empfahl ich ihm morgens zwei Kapseln Rhodiolan (Loges), ein Rosenwurzpr\u00e4parat.<\/p>\n<p>Bereits nach sechs Wochen, auch Herr D. setzte das Konzept sofort konsequent um, zeigten sich die ersten Verbesserungen: Die Entz\u00fcndung im Zehengelenk war komplett zur\u00fcckgegangen, ebenso die permanenten Schmerzen (zwar versucht die Arthrose noch Beschwerden, aber nur bei Belastung wie zum Beispiel beim Wandern); der morgendliche Schleimauswurf ist ebenfalls komplett verschwunden. Au\u00dferdem hat Fred D. zirka vier Kilo an Gewicht abgenommen und f\u00fchlt sich dadurch wohler und leistungsf\u00e4higer.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong><span style=\"color: #0000ff;\">Sekretor oder Non-Sekretor<\/span><\/strong><\/p>\n<p>Eine von D\u2019Adamos Weiterentwicklungen ist die Einbeziehung des Sekretor-Status eines Menschen in das Behandlungskonzept. Zu den Sekretoren z\u00e4hlen etwa 80 Prozent der Bev\u00f6lkerung. Bei ihnen k\u00f6nnen die Blutgruppen-Antigene au\u00dfer im Blut ebenso in allen anderen K\u00f6rperfl\u00fcssigkeiten nachgewiesen werden (z. B. Speichel, Schleim, Sperma). Bei jedem f\u00fcnften Menschen, den Nicht-Sekretoren sind die Antigene nur im Blut nachweisbar. Nicht-Sekretoren sind anf\u00e4lliger f\u00fcr Krankheiten, vor allem wenn das Immunsystem nicht ad\u00e4quat seine Aufgaben wahrnimmt (darauf muss \u00fcber die Nahrung eingegangen werden). Der Sekretorstatus kann \u00fcber eine Speicheluntersuchung bestimmt werden (Informationen: www.4blutgruppen.de oder www.right4eu.com.<\/p>\n<p>Dr. D\u2019Adamo ber\u00fccksichtigt in seinen neueren Arbeiten (noch nicht in deutscher Sprache erh\u00e4ltlich) alle Merkmale, die zum Blutgruppen-Stammbaum eines Menschen geh\u00f6ren. Dazu z\u00e4hlen neben dem Geno- und Ph\u00e4notyp (ererbte Blutgruppengene und eigene Blutgruppe) der Sekretor-Status, der Rhesusfaktor sowie weitere Untergruppierungen (D\u2019Adamo: \u201eChange your genetic Destiny\u201c).<\/p>\n<p>G\u00fcnther H. Heepen\u2026<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Weiterf\u00fchrende Literatur und Adressen:<\/p>\n<ul>\n<li>D\u2019Adamo, Peter\/ Whitney, Catherine: \u201e4 Blutgruppen \u2013 vier Strategien f\u00fcr ein gesundes Leben\u201c, Piper Verlag M\u00fcnchen, 10. Auflage 2000<\/li>\n<li>D\u2019Adamo, Peter\/ Whitney, Catherine: \u201e4 Blutgruppen \u2013 Richtig leben \u2013 das individuelle Konzept f\u00fcr k\u00f6rperliches und seelisches Wohlbefinden\u201c, Piper Verlag M\u00fcnchen, 11. Auflage 2010<\/li>\n<li>D\u2019Adamo, Peter\/ Whitney, Catherine: \u201eDas Original-Blutgruppenkonzept \u2013 Tipps f\u00fcr die Blutgruppe 0\u201c, Piper Verlag M\u00fcnchen, 4. Auflage 2009<\/li>\n<li>D\u2019Adamo, Peter\/ Whitney, Catherine:<\/li>\n<li>D\u2019Adamo, Peter\/ Whitney, Catherine: \u201eChange your genetic Destiny\u201c, Broadway Books New York, 1. Auflage 2007<\/li>\n<li>Informationen (auch \u00fcber blutgruppentypische Nahrungserg\u00e4nzungen): Silvia Neumann, Beethovenstr. 1A, 67240 Bobenheim-Roxheim oder: www.4blutgruppen.de<\/li>\n<\/ul>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Heilpraktiker und Psychotherapeut (HpG) Naturheilpraxis in Bamberg, tel. 0951-968 2048, www.guenther-heepen.com &nbsp; Das Blutgruppen-Konzept: Individuelle Ern\u00e4hrung &#8211; individuelle Stoffwechsel-Therapie Das Blutgruppen-Konzept des amerikanischen Naturheilarztes Dr. Peter D\u2018Adamo, 1996 erstmals in dem Buch \u201e4 Blutgruppen \u2013 Vier Strategien f\u00fcr ein gesundes &hellip;<\/p>\n<p class=\"read-more\"> <a class=\"more-link\" href=\"https:\/\/www.4blutgruppen.de\/?page_id=209\"> <span class=\"screen-reader-text\">G\u00fcnther H. 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