{"id":158,"date":"2013-12-13T23:49:16","date_gmt":"2013-12-13T21:49:16","guid":{"rendered":"http:\/\/4blutgruppen.metapublic.com\/?page_id=158"},"modified":"2026-04-04T20:58:22","modified_gmt":"2026-04-04T18:58:22","slug":"ausgewogenheit-ist-nicht-alles","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.4blutgruppen.de\/?page_id=158","title":{"rendered":"Ausgewogenheit ist nicht alles"},"content":{"rendered":"<p>Seit l\u00e4ngerem schon setzen \u00c4rzte und Ern\u00e4hrungswissenschaftler gesunde Ern\u00e4hrung mit ausgewogener Ern\u00e4hrung gleich. Ausgewogenheit definierte man als Deckung des von Experten ermittelten Tagesbedarfes an N\u00e4hrstoffen, die der K\u00f6rper f\u00fcr sein allgemeines Wohlbefinden ben\u00f6tigt. Bei den Empfehlungen zur t\u00e4glichen N\u00e4hrstoffzufuhr ber\u00fccksichtigte man lediglich zwei Unterscheidungsmerkmale \u2013 Alter und Geschlecht (mit einer einzigen Ausnahme: werdende und stillende M\u00fctter). Im Klartext hei\u00dft dies: Nach Auffassung unserer Ern\u00e4hrungsexperten spielt das breite Spektrum anderer, individuell unterschiedlicher Kriterien bei dieser Gleichung offenbar keine Rolle.<\/p>\n<p>Das Ganze ist ein klassisches Beispiel plumper Vereinfachung. Man nimmt die Gesamtbev\u00f6lkerung, vereinfacht auf die Allgemeingr\u00f6\u00dfen Alter und Geschlecht und baut auf dieser Basis die Vorgaben auf. Dieses Modell d\u00fcrfte bestenfalls bei Hungerzust\u00e4nden anwendbar sein oder in Notstandssituationen und bei Naturkatastrophen. Es fragt sich, weshalb sich unser gesamtes Ern\u00e4hrungskonzept auf ein Modell gr\u00fcndet, das f\u00fcr die absolute Mindestversorgung gedacht ist. Derart vereinfachte Ern\u00e4hrungsrichtlinien bedeuten eine Reduzierung dieser Thematik auf den kleinsten gemeinsamen Nenner.<\/p>\n<p>Das richtige Modell f\u00fcr die Ern\u00e4hrung des Menschen hingegen ist Polymorphismus (Vielgestaltigkeit). Wir alle sind polymorphe Wesen, deren individuelle Unterschiede in jeder einzelnen Zelle des K\u00f6rpers festgehalten sind.<\/p>\n<p>Ein grundlegendes Manko konventioneller Ern\u00e4hrungslehre ist die Tatsache, dass sie sich in erster Linie mit den Zusammenh\u00e4ngen zwischen Ern\u00e4hrung und Krankheit befasst. Auf der Basis relativ unbedeutender klinischer Studien versucht man, statistisch relevanten, h\u00e4ufig vorkommenden Problemen auf die Spur zu kommen, die mit der Ern\u00e4hrung in Verbindung stehen k\u00f6nnten, und diese Erkrankungen auf einfache, konsequente Weise zu behandeln. Gest\u00fctzt wird dieses Vorgehen zum Gro\u00dfteil durch Forschungseinrichtungen, die von gesellschaftlichen Normen, einschlie\u00dflich dem Gro\u00dfkapital, massiv beeinflusst werden. Tats\u00e4chlich wird die Nahrungsmittel- und Ern\u00e4hrungsforschung zum \u00fcberwiegenden Teil von Lebensmittel- und Pharmakonzernen finanziert.<\/p>\n<p>Nach Erscheinen von 4 Blutgruppen \u2013 vier Strategien f\u00fcr ein gesundes Leben sah ich mich zu meinem Erstaunen wiederholt der Kritik ausgesetzt, meine Behauptungen seine wissenschaftlich nicht untermauert; und dies, obwohl sich in der einschl\u00e4gigen Literatur Hunderte von Ver\u00f6ffentlichungen \u00fcber den Zusammenhang zwischen Blutgruppe, Ern\u00e4hrung und Krankheit finden. Offensichtlich waren die so genannten Nahrungsmittelexperten derart damit befasst, bestimmte Ern\u00e4hrungsnormen zu propagieren, dass sie es sich nicht erlauben konnten, ein Konzept zu akzeptieren, das sich nicht in ihre Vorgehensweise einf\u00fcgte.<\/p>\n<p>Die traditionelle Ern\u00e4hrungswissenschaft ist ins Hintertreffen geraten. Blutgruppenforschung ist n\u00e4mlich nicht mehr in einem staubigen Winkel verbannt, und auf Naturheilverfahren spezialisierte \u00c4rzte wie ich selbst gelten nicht mehr als Au\u00dfenseiter. Im Gegenteil \u2013 viele Kollegen, die mich in meinen Bem\u00fchungen besonders nachhaltig unterst\u00fctzen, sind Schulmediziner, die ihren Patienten die Blutgruppendi\u00e4t deshalb empfehlen, weil sie etwas bringt.<\/p>\n<p>In ihrem Konzept gr\u00fcnden sich Ern\u00e4hrungsrichtlinien zumeist auf die Behandlung von Krankheiten und die Vorbeugung gegen Mangelkrankheiten. Die \u00fcblicherweise empfohlene Tagesdosis f\u00fcr Vitamin C beispielsweise, einer wichtigen St\u00fctze unseres Immunsystems, reicht gerade einmal zur Vorbeugung gegen die Vitamin-C-Mangelkrankheit Skorbut aus, obwohl bekannt ist, dass bei Infektionen und vielen anderen krankhaften Zust\u00e4nden der Vitamin-C-Bedarf auf das Zwanzigfache steigen kann.<\/p>\n<p>Dennoch sind derlei allgemeine Ern\u00e4hrungsrichtlinien auch von Nutzen. Sie tragen dazu bei, dem weltweit verbreiteten Problem einer Fehlern\u00e4hrung gegenzusteuern. So empfiehlt man heute beispielsweise den Genuss ballaststoffreicher, nicht veredelter Nahrungsmittel anstelle von industriell hergestellten Produkten \u2013 f\u00fcr den Durchschnittsbewohner der westlichen Industrienationen immerhin ein beachtlicher Schritt nach vorn. Bedauerlicherweise treten aber die traditionellen Ern\u00e4hrungsrichtlinien gewisserma\u00dfen auf der Stelle.<\/p>\n<p>Was tun, wenn man sich nicht falsch ern\u00e4hrt und bereits damit begonnen hat, auf \u201egesunde\u201c Nahrungsmittel umzustellen? Anders als Hippokrates, der den Rat gab: \u201eLass deine Nahrung deine Arznei und deine Arznei deine Nahrung sein\u201c, gr\u00fcnden sich die modernen Ern\u00e4hrungsrichtlinien auf eine Trennung von Nahrung und Medizin. Die Blutgruppendi\u00e4t bietet eine Chance, diese wechselseitige Beziehung wiederherzustellen. Entstanden ist dieses Konzept auf dem Fundament systematischer Untersuchungen von vielerlei Faktoren wie beispielsweise Anthropologie, Genetik, Immunantworten, Krankheiten usw., die teilweise auf den ersten Blick mit Ern\u00e4hrungswissenschaft scheinbar nichts zu tun haben.<\/p>\n<p>Vertrauen Sie auf die Natur. Welcherart <a href=\"https:\/\/geno-typing.ch\/wordpress\/index.php\/2019\/04\/05\/blog-2018-swami-bietet-mehr\/\">Nahrung<\/a> Ihnen am besten bekommt, ist von Anfang an durch Ihre Blutgruppe festgelegt.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Entnommen aus \u201e4 Blutgruppen \u2013 Das Kochbuch\u201c von Peter D\u00b4Adamo<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Seit l\u00e4ngerem schon setzen \u00c4rzte und Ern\u00e4hrungswissenschaftler gesunde Ern\u00e4hrung mit ausgewogener Ern\u00e4hrung gleich. Ausgewogenheit definierte man als Deckung des von Experten ermittelten Tagesbedarfes an N\u00e4hrstoffen, die der K\u00f6rper f\u00fcr sein allgemeines Wohlbefinden ben\u00f6tigt. 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